SCHAU MAL

/KOMMERZ

Ja, ist es denn möglich? Hat sie das wirklich getan? Gewiss! Ich fröhnte in diversen Agenturen

der Lohnarbeit, habe dabei einige Werbebotschaften platziert, Geschichten konstruiert und Images konstituiert, um Waren an nichtbinäre Personen, die Frau und den Mann zu bringen, ganz nach dem Motto "Mein Auto, mein Handy, mein veganer Joghurt". Doch ebenso, wie mein Portfolio, habe auch ich mich weiterentwickelt - das liegt bestenfalls in der Natur der Sache - daher möchte ich diese Seite nutzen, um einige meiner Arbeiten zu zerreissen, um ein möglichst aktuelles Bild zu vermitteln. 

2020

A little storyline never killed nobody. Auch wenn es als reiner Produktfilm angelegt war, würde ich stärker für eine, wenn auch nur minimale, Storyline plädieren. 

2019

1/5

Die Aussage "Power has a new size" ist ein perfektes Sprungbrett - aber der Sprung zu leicht humoristischen Spots wird ihr nicht gerecht. Stattdessen würde ich heute den jungen Revolutionär:innen unserer Zeit eine Bühne geben, indem wir ihnen einen mit der BOSCH YOUseries eine bauen - auf das sie die Werkzeuge für bleibende Veränderung werden. 

2018

2017

Die Aussagen sind nicht falsch - die Autos sind zu viel von allem, was ihren Reiz für die Käuferschaft ausmacht. Diese Werbung ist aber ebenso zu stereotypisch, zu humoristisch kurz gesprungen und zu förderlich für toxische Männlichkeit, durch das zur Schau stellen eines "zu empfindlichen" Mannes. Dementsprechend würde ich heute auf diese flachen Bilder verzichten und stattdessen Racing-, oder im Fall dieser Fahrzeuge "normales Fahrverhalten eines BMW M-Content mit einem simplen Disclaimer vorweg in der richtigen Welt platzieren:
"This video contains content not suitable for environmentalists and people scared of fast speeds. It may trigger a deeply rooted need to get the hell out of your current vehicle."

2016

Per se ist das Naming weiterhin gut. Aber. Coming Outs, die teils traumatische Umbrüche im Leben eines Menschen darstellen können, werblich inszenieren? Saufen für den Regenwald war gestern - saufen für Akzeptanz der LGBTQ+ Community here we go. Die Namensänderung plus erklärendem Text zum Coming Out Day hätte gereicht, Kristine 2016. 

Mit den anderen beiden kann ich weiterhin gut leben. 

1/4

2015